Kleiner Seifen-Crashkurs
Lieber Seifen-Fan! 😊
Schön, dass Du Dich für das Seifensieden interessierst und hierher gefunden hast.
In den unten aufgeführten Kapiteln findest Du eine bebilderte Grundanleitung, die Schritt für Schritt den Weg von der Beschaffung der benötigten Zutaten und Ausrüstung über das Erstellen eines Rezeptes und die Herstellung bis hin zur fertigen Seife beschreibt.
Herzlich Willkommen in der spannenden Welt des Seifensiedens!
Kleiner Seifen-Crashkurs
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Sicherheitshinweise
Selbstgesiedete Naturseifen bestehen im wesentlichen aus
- festen und flüssigen Fetten/Ölen
- destilliertem Wasser
- NaOH (Natriumhydroxid, auch Ätznatron genannt)
(- auf Wunsch Duft und Farbe)
Sicherheitshinweise
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Ätzend |
Aus dem NaOH und dem destillierten Wasser wird eine sogenannte Natronlauge angerührt.
Hierzu
sei gesagt, dass es sich bei NaOH, bzw. Natronlauge um eine nicht zu
unterschätzende Chemikalie handelt. Im Umgang hiermit ist äußerste
Vorsicht geboten, Schutzkleidung (reißfeste Plastik-Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz, langärmlige Kleidung) ein
absolutes Muss und ein fundiertes Grundwissen mehr als empfehlenswert.
Natronlauge führt bei Hautkontakt zu schweren Verätzungen, Kontakt mit den Augen kann zu Erblindung führen und Verschlucken ist lebensgefährlich. Auch ein einzelnes NaOH-Kügelchen kann, sobald es mit Flüssigkeit in Berührung kommt (wenn es zum Beispiel im Auge landet), verheerend sein.
Laugenspritzer auf der Haut sofort mit viel kaltem Wasser abspülen und ggf. einen Arzt aufsuchen. Bei Kontakt mit den Augen oder Verschlucken auch von Kleinstmengen unverzüglich ärztliche Hilfe anfordern!
Kinder und Haustiere haben bei der Seifenherstellung nichts zu suchen.
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Zutaten & Ausrüstung
Um eine Seife herzustellen, brauchst Du flüssige Fette/Öle...
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Öle aus dem Supermarkt sind bestens geeignet 😉 |
...feste Fette...
...destilliertes Wasser...
...und NaOH
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Bitte im Umgang mit NaOH immer die Sicherheitsvorkehrungen einhalten! |
Die Fette/Öle sind zwar mehr oder weniger austauschbar, für ein ausgewogenes Rezept sollte man allerdings bestimmte Voraussetzungen beachten, damit die Seife später schön schäumt, angenehm zur Haut ist und nicht zu weich wird (mehr darüber erfährst Du im nächsten Kapitel).
Aus dem Wasser und dem NaOH stellen wir eine sogenannte Natronlauge her, die mit den Fetten und Ölen zu einer homogenen Emulsion verrührt wird und für die Umwandlung der Fette/Öle in Seife, sprich die Verseifung, verantwortlich ist. Wie das genau vonstatten geht, beschreibe ich in den nächsten Kapiteln dieses Crashkurses ausführlicher.
Bei Austausch eines oder mehrerer Fette/Öle muss die benötigte NaOH-Menge neu berechnet werden, aber dazu später mehr. 😉
Auf Wunsch kann der Seife auch ein Duft...
...und Farbe
...hinzugefügt werden.
Im vorletzten Kapitel dieses Crashkurses findest Du eine umfassende Liste mit Bezugsquellen für Seifenzutaten, Farben und Düfte.
Verwendet werden Materialien aus Kunststoff, Edelstahl oder Glas.
Metalle wie Aluminium oder Kupfer würden mit dem frischen Seifenleim reagieren und haben deshalb in der Seifenküche nichts zu suchen. 😉
Die benötigte Grundausstattung lässt sich relativ einfach und kostengünstig aus alten Küchenutensilien, im Internet oder beim Discounter zusammenstellen.
Aus dem Wasser und dem NaOH stellen wir eine sogenannte Natronlauge her, die mit den Fetten und Ölen zu einer homogenen Emulsion verrührt wird und für die Umwandlung der Fette/Öle in Seife, sprich die Verseifung, verantwortlich ist. Wie das genau vonstatten geht, beschreibe ich in den nächsten Kapiteln dieses Crashkurses ausführlicher.
Bei Austausch eines oder mehrerer Fette/Öle muss die benötigte NaOH-Menge neu berechnet werden, aber dazu später mehr. 😉
Auf Wunsch kann der Seife auch ein Duft...
...und Farbe
...hinzugefügt werden.
Im vorletzten Kapitel dieses Crashkurses findest Du eine umfassende Liste mit Bezugsquellen für Seifenzutaten, Farben und Düfte.
Die Ausrüstung
Alle Utensilien, die mit der Lauge oder dem Seifenleim in Berührung kommen, sollten danach nicht mehr für die Lebensmittelherstellung genutzt werden.Verwendet werden Materialien aus Kunststoff, Edelstahl oder Glas.
Metalle wie Aluminium oder Kupfer würden mit dem frischen Seifenleim reagieren und haben deshalb in der Seifenküche nichts zu suchen. 😉
Die benötigte Grundausstattung lässt sich relativ einfach und kostengünstig aus alten Küchenutensilien, im Internet oder beim Discounter zusammenstellen.
Du benötigst...
- zwei große hitzebeständige Kunststoffmessbecher (ich liebe meine 2-Liter-Humpen! 😊) zum Anrühren der Lauge und zur Verarbeitung des Seifenleims. Alternativ kannst Du die Seife in einer hohen Plastik-Rührschüssel o.ä. anrühren
- einen Topf zum Schmelzen der festen Fette
- einen günstigen Pürierstab aus Kunststoff/Edelstahl (gibt´s für um die 10 Euro bei Amazon oder beim Discounter)
- zwei große Kunststoff-Kochlöffel
- einen Plastik- oder Glasbehälter zum Abwiegen des NaOH
- ein engmaschiges kleines Plastiksieb
- eine grammgenaue Waage/Feinwaage
- Thermometer (Edelstahl/Glas/Infrarot)
- Löffel(chen)
- bei Verwendung von Duft und/oder Farbe: kleine (Schnaps-)Gläschen zum Anrühren
- Schutzbrille, reißfeste Plastik-Handschuhe, Atemschutz, langärmlige Kleidung
- Zeitungspapier, Küchenrolle, Frischhaltefolie, alte Handtücher
- Silikonformen o.ä. (Back-Silikonformen eignen sich hervorragend als Seifenformen, aber sollten danach nicht mehr zum Backen verwendet werden.)
Leere Tetrapacks, Speiseeisbehälter, Joghurtbecher, Pringlesdosen o.ä.
sind beliebte Seifenformen gerade für den Anfang und der
Einfallsreichtum bei der Formensuche scheint in der Seifensiederwelt
nahezu grenzenlos zu sein. 😊
Wenn der Seifenvirus einmal zugeschlagen hat, kommt wohl jeder Seifensieder an den Punkt, an dem er in seinem Alltag bei jeder Gelegenheit nach Behältern Ausschau hält, die man als Formen für die Seife zweckentfremden kann. 😂
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Das Rezept
Als Anfänger empfiehlt es sich, zunächst bewährte Rezepte aus Büchern oder von
seriösen (!) Internetseiten nachzusieden. Leider kursieren im Internet teilweise haarsträubende Rezepte, die an Körperverletzung grenzen. 😱
Damit es auch ganz sicher klappt, ist für den Anfang ein überschaubares, nicht zu kompliziertes Rezept am besten geeignet, um sich mit den Abläufen vertraut zu machen.
In den allermeisten Fällen bleibt es nicht bei nur einer Seife und so kannst Du mit der Zeit nach und nach mehr Variationen ausprobieren. 😉
Milliliter-Angaben wären zu ungenau, wir wiegen einfach alles auf unserer Feinwaage ab.
Zu meinem großen Erschrecken musste ich nach all den Jahren auch nochmal mein Prozentrechnen auffrischen, denn Rezepte und Mengenverhältnisse werden gerne in Prozent angegeben. Und ich dachte, ich bräuchte Mathe nach der Schule niiieeee wieder. 🙈 Tja, das war wohl nix.
Diejenigen, die mich von damals kennen, wissen bescheid und haben jetzt wahrscheinlich ein schadenfrohes Grinsen im Gesicht. 😂
50% flüssige Fette/Öle
und
50% feste Fette
zu halten.
Dieses Verhältnis der festen und flüssigen Fette/Öle zueinander ist auf keinen Fall in Stein gemeißelt und kann mit steigender Erfahrung bzw. wachsender Kenntnis der Fette/Öle natürlich variiert werden.
Die Summe aller zu verseifenden Fette und Öle (ausgenommen Parfümöle und ätherische Öle) nennt der Seifensieder "Gesamtfettmenge".
Eine Auflistung der gängigsten Fette und Öle und weitere Informationen zur Zusammenstellung dieser im Seifenrezept findest Du hier.
Für die allerersten Seifen empfiehlt es sich, keine kleineren Mengen als 400g GFM (=Gesamtfettmenge) zu sieden, da sich eventuelle Wiegefehler oder Ungenauigkeiten bei kleineren Seifenmengen gravierender auswirken können und sehr kleine Gesamtfettmengen außerdem etwas schwieriger mit dem Pürierstab zu händeln sind.
Eine gute Wahl für den Einstieg sind 400-600g GFM.
Bei der Fett/Öl-Auswahl sollte darauf geachtet werden, auf schnellranzende Öle entweder zu verzichten oder deren Anteil möglichst gering zu halten, damit man auch lange Freude an der fertigen Seife hat.
Als grobe Faustregel gilt, Schnellranzer nicht höher als 10% zu dosieren und sie möglichst mit ranzstabilen Ölen/Fetten zu kombinieren.
Sollte das Rezept zuviel eines oder sogar mehrerer dieser ranzanfälligen Öle enthalten, kannst Du einem frühzeitigem Ranzen der Seife zumindest etwas entgegenwirken, indem Du die fertigen (ausgereiften) Seifenstücke einfrierst, bei Bedarf auftaust und zügig verbrauchst.
Die beiden Schnellranzer Distelöl und Sonnenblumenöl gibt es im Handel in der ranzresistenteren, ölsäurereichen Variante (= high oleic).
Die bekanntesten Schaumfette sind Kokosöl, Babassu-Öl und PalmKERNöl.
Alle drei sorgen für gut schäumende Seifen und gehören zu den festen Fetten.
Bei einer Komplettverseifung aller Fette und Öle wäre die fertige Seife jedoch zu scharf und aus diesem Grund setzen wir für unsere Seife bewusst weniger NaOH ein, als für eine Komplettverseifung nötig wäre.
In der fertigen Seife bleiben durch die NaOH-Reduktion nach dem Verseifungsprozess partiell verseifte Fettmoleküle (sogenannte Monoglyceride und Diglyceride) erhalten, die für Pflegegrad und Verträglichkeit der Seife verantwortlich sind.
Bei dem prozentualen Anteil, der von der für die Komplettverseifung aller Fette und Öle benötigten NaOH-Menge abgezogen wird, handelt es sich um den sogenannten Laugenunterschuss (LU), umgangssprachlich "Überfettung" (ÜF) genannt.
(Da in den meisten Seifenbüchern und auch Seifenrechnern die Bezeichnung "Überfettung" verwendet wird, bleibe ich der Einfachheit und Klarheit halber in diesem Seifen-Crashkurs ebenfalls bei dieser Formulierung.)
seriösen (!) Internetseiten nachzusieden. Leider kursieren im Internet teilweise haarsträubende Rezepte, die an Körperverletzung grenzen. 😱
Damit es auch ganz sicher klappt, ist für den Anfang ein überschaubares, nicht zu kompliziertes Rezept am besten geeignet, um sich mit den Abläufen vertraut zu machen.
In den allermeisten Fällen bleibt es nicht bei nur einer Seife und so kannst Du mit der Zeit nach und nach mehr Variationen ausprobieren. 😉
Grundlegendes zum Seifenrezept
Alle Ingredienzien einer Seife misst der Seifensieder in Gramm.Milliliter-Angaben wären zu ungenau, wir wiegen einfach alles auf unserer Feinwaage ab.
Zu meinem großen Erschrecken musste ich nach all den Jahren auch nochmal mein Prozentrechnen auffrischen, denn Rezepte und Mengenverhältnisse werden gerne in Prozent angegeben. Und ich dachte, ich bräuchte Mathe nach der Schule niiieeee wieder. 🙈 Tja, das war wohl nix.
Diejenigen, die mich von damals kennen, wissen bescheid und haben jetzt wahrscheinlich ein schadenfrohes Grinsen im Gesicht. 😂
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Beispielrezept |
Fette und Öle
Für den Anfang wird in der Regel empfohlen, sich in seinem Rezept an die Verteilungund
50% feste Fette
Dieses Verhältnis der festen und flüssigen Fette/Öle zueinander ist auf keinen Fall in Stein gemeißelt und kann mit steigender Erfahrung bzw. wachsender Kenntnis der Fette/Öle natürlich variiert werden.
Die Summe aller zu verseifenden Fette und Öle (ausgenommen Parfümöle und ätherische Öle) nennt der Seifensieder "Gesamtfettmenge".
Eine Auflistung der gängigsten Fette und Öle und weitere Informationen zur Zusammenstellung dieser im Seifenrezept findest Du hier.
Für die allerersten Seifen empfiehlt es sich, keine kleineren Mengen als 400g GFM (=Gesamtfettmenge) zu sieden, da sich eventuelle Wiegefehler oder Ungenauigkeiten bei kleineren Seifenmengen gravierender auswirken können und sehr kleine Gesamtfettmengen außerdem etwas schwieriger mit dem Pürierstab zu händeln sind.
Eine gute Wahl für den Einstieg sind 400-600g GFM.
Bei der Fett/Öl-Auswahl sollte darauf geachtet werden, auf schnellranzende Öle entweder zu verzichten oder deren Anteil möglichst gering zu halten, damit man auch lange Freude an der fertigen Seife hat.
Als grobe Faustregel gilt, Schnellranzer nicht höher als 10% zu dosieren und sie möglichst mit ranzstabilen Ölen/Fetten zu kombinieren.
Sollte das Rezept zuviel eines oder sogar mehrerer dieser ranzanfälligen Öle enthalten, kannst Du einem frühzeitigem Ranzen der Seife zumindest etwas entgegenwirken, indem Du die fertigen (ausgereiften) Seifenstücke einfrierst, bei Bedarf auftaust und zügig verbrauchst.
Die beiden Schnellranzer Distelöl und Sonnenblumenöl gibt es im Handel in der ranzresistenteren, ölsäurereichen Variante (= high oleic).
Schaumfette
20-30% der Gesamtfettmenge sollte ein Schaumfett einnehmen.Die bekanntesten Schaumfette sind Kokosöl, Babassu-Öl und PalmKERNöl.
Alle drei sorgen für gut schäumende Seifen und gehören zu den festen Fetten.
Die Wasser-Menge
Die benötigte Menge an destilliertem Wasser pendelt sich ungefähr bei 30-33% bezogen auf die Gesamtfettmenge ein. Das heißt, wenn Du 1000g Fette/Öle verseifst, brauchst Du 300-330g Wasser, um Deine Natronlauge anzurühren. Auch dieser Wert ist mit steigender Erfahrung variabel.Die Überfettung
Die Fette und Öle reagieren während des Verseifungsprozesses zusammen mit der Natronlauge, die wir aus destilliertem Wasser und NaOH (Natriumhydroxid) anrühren, zu Seife.Bei einer Komplettverseifung aller Fette und Öle wäre die fertige Seife jedoch zu scharf und aus diesem Grund setzen wir für unsere Seife bewusst weniger NaOH ein, als für eine Komplettverseifung nötig wäre.
In der fertigen Seife bleiben durch die NaOH-Reduktion nach dem Verseifungsprozess partiell verseifte Fettmoleküle (sogenannte Monoglyceride und Diglyceride) erhalten, die für Pflegegrad und Verträglichkeit der Seife verantwortlich sind.
Bei dem prozentualen Anteil, der von der für die Komplettverseifung aller Fette und Öle benötigten NaOH-Menge abgezogen wird, handelt es sich um den sogenannten Laugenunterschuss (LU), umgangssprachlich "Überfettung" (ÜF) genannt.
(Da in den meisten Seifenbüchern und auch Seifenrechnern die Bezeichnung "Überfettung" verwendet wird, bleibe ich der Einfachheit und Klarheit halber in diesem Seifen-Crashkurs ebenfalls bei dieser Formulierung.)
Für eine Seife mit beispielsweise 10% Überfettung bräuchten wir demnach nur 90% der vollen NaOH-Menge.
Bei 12% Überfettung wären das dann entsprechend 88% der vollen NaOH-Menge.
(15% ÜF = 85% NaOH
17% ÜF = 83% NaOH
usw.)
Je niedriger eine Seife überfettet ist, desto "schärfer" wird sie, und je höher die Überfettung, desto pflegender und milder, aber unter Umständen auch weicher und in manchen Fällen weniger haltbar wird die Seife.
Die Überfettung der Seife wählen wir selber entsprechend den Bedürfnissen unserer Haut und den persönlichen Vorlieben.
Die Überfettung wird in Prozent angegeben und liegt im Schnitt bei den allermeisten handgesiedeten Naturseifen irgendwo zwischen 6% und 15%, wobei diese Angaben wirklich nur grobe Durchschnittswerte sind und jeder Seifensieder mit der Zeit herausfindet, welche Überfettung ihm am meisten zusagt. Manch einer schwört auf die mit 5% überfettete Haarseife, während eine pflegende Duschseife beim anderen gerne 20% Überfettung oder sogar mehr haben darf.
Für die erste Seife empfehle ich Dir, mit der Überfettung noch nicht in die Extreme zu gehen, sondern einen sicheren Durchschnittswert zu wählen. 😉
Selbstgesiedete Seifen werden grundsätzlich und absolut IMMER überfettet.
Das muss so streng gesagt werden, weil unterfettete Seifen sogar Verätzungen herbeiführen können!
Zu niedrig überfettete Seifen können austrocknend auf die Haut wirken.
Putzseifen sind mit einer extrem niedrigen ÜF (=Überfettung), die gegen 0% tendiert, die Ausnahme.
Die NaOH-Menge
Um ausrechnen zu können, wieviel NaOH Du für Deine Seife brauchst, musst Du drei Dinge vorher festlegen.Das sind Deine Gesamtfettmenge, die Fette/Öle, die Du planst einzusetzen (und ihre jeweilige Einsatzmenge) und die Überfettung, die Deine Seife haben soll.
Zum Berechnen der benötigten NaOH-Menge gibt es einige gute Seifenrechner im Internet.
Wenn Du Dich für ein Rezept und die Überfettung entschieden hast, gibst Du die Mengen der Öle und die gewünschte Überfettung in einen Seifenrechner ein und er spuckt Dir aus, wieviel NaOH Du für Dein Rezept brauchst.
(Um den Umgang mit dem Seifenrechner etwas zu üben, könntest Du mein Beispielrezept dort testweise mal eingeben. 😉)
Natürlich kannst Du die NaOH-Menge auch selber von Hand berechnen, wenn Dir die Seifenrechner nicht geheuer vorkommen.
Dazu brauchst Du die sogenannten Verseifungszahlen (VZ NaOH) der Fette/Öle.
Die "Formel" zum Berechnen der benötigten NaOH-Menge:
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Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Berechnung findest Du hier. |
In den meisten Seifenrezepten wird aus Sicherheitsgründen bewusst keine NaOH-Angabe gemacht, um Fehlern beim Übertragen oder Umrechnen vorzubeugen.
Bei Rezepten mit NaOH-Angabe ist es trotz allen Vertrauens ratsam, die benötigte NaOH-Menge sicherheitshalber nochmal nachzurechnen, da sich immer mal Tippfehler einschleichen können.
Ich denke, es versteht sich, dass diese Menge absolut korrekt sein muss, denn wir wollen ja keine ätzenden Seifen machen.
Ich empfehle Dir außerdem, die Nachkommastellen der ermittelten NaOH-Menge immer abzurunden.
Bei Austausch eines oder mehrerer Fette/Öle muss die NaOH-Menge neu berechnet werden.
Duft und Farbe
Um einen gut wahrnehmbaren und haltbaren Duft in unserer Seife zu erreichen, brauchen wir eine Menge von 2-5% (bezogen auf die Gesamtfettmenge).Das heißt, wenn Du 1000g Fette/Öle verseifst, brauchst Du 20-50g Duft in Form von ätherischen Ölen oder Parfümölen.
Der Duft zählt nicht zu den Fetten und Ölen der Gesamtfettmenge.
Es gibt "brave" und "zickige" Düfte in der Seifenwelt. Klingt seltsam, ist aber so. 😅
Brave Düfte duften schön vor sich hin und verhalten sich bei der Seifenherstellung völlig unauffällig.
Böse, gemeine und zickige Düfte verfärben Deine Seife im Nachhinein, heizen die Seife extrem auf oder lassen Deinen Seifenleim so rapide andicken, dass Du ihn fast nicht mehr in die Form gespachtelt bekommst. Das betrifft hauptsächlich Parfümöle. Vanille-Düfte z.B. verfärben die Seife fast immer braun und die meisten Kokosdüfte und auch viele blumige Düfte lassen Dir den Seifenleim schneller andicken, als Du gucken kannst.
Deshalb empfehle ich Dir dringend, Dich über Deinen geplanten Duft schlau zu machen, bevor Du ihn verwendest. In vielen der Rohstoff-Shops findest Du genaue Angaben über das Verhalten des jeweiligen Parfümöls und in Seifenforen ist das natürlich auch ein niemals versiegendes Thema. Hier unterstützt man sich gegenseitig mit den Erfahrungswerten, die zu den Parfümölen gesammelt wurden.
Versteh mich nicht falsch, die "bösen" Düfte müssen nicht für alle Zeit gemieden werden. 😊 Mit der Zeit lernst Du, sie clever und zu Deinen Gunsten einzusetzen, aber als Anfänger solltest Du auf zuverlässige Düfte setzen.
Ein letzter Punkt, der nicht ganz unerwähnt bleiben sollte, ist die Farbe Deiner Seife.
Die Dosierung variiert je nach Anbieter ein wenig, aber im Allgemeinen fährt man ganz gut damit, wenn man für eine Gesamtfettmenge von 1000g ungefähr einen halben Teelöffel Pigmente/Mica in einem Schlückchen Öl anrührt und so später zum Seifenleim gibt.
Ich muss zugeben, dass ich´s bei der Farbe mit der Menge nicht so supergenau nehme. Ich versuche nur immer, nicht zuviel Farbe zu erwischen, damit die Seife später beim Händewaschen nicht "ausblutet", d.h. farbigen Schaum produziert, bunt ins Waschbecken tropft oder im schlimmsten Fall die Hände verfärbt. 😜
Du kannst die Farbe natürlich auch abwiegen. Dabei solltest Du Dich für die Dosierung an die Angaben des Herstellers halten. Manche Farben werden statt in Öl in etwas Wasser dispergiert (=angerührt), aber auch das steht meistens bei den Produkten im Webshop dabei.
Zur Verarbeitung von Naturfarben kannst Du Dich hier informieren.
Hier siehst Du, wie ein fertig erstelltes Rezept am Ende aussehen könnte. 😊
Ich habe mich hierbei für eine GFM von 1000g und 10% Überfettung entschieden, mich an das 50/50-Verhältnis aus flüssigen und festen Fetten/Ölen gehalten und
25% Schaumfett untergebracht. Meine Wassermenge beträgt 33% (bezogen auf die GFM) und den Duft dosiere ich mit 3% (bezogen auf die GFM).
1000g Gesamtfettmenge sind recht viel, aber auf diese Weise lassen sich die Zahlen etwas einfacher nachvollziehen, finde ich (und es soll ja nur ein Beispiel sein 😇).
Anmerkung zum Beispielrezept: Olivenöl wird offiziell zu den festen Fetten gezählt, da es zu den seifenhärtenden Ölen gehört.
Ich behandele es jedoch in meinen Rezepten als flüssiges Fett, weil es in der Verarbeitung flüssig ist und sich im Seifenleim wie ein flüssiges Fett verhält.
Da es letztlich die Härte der fertigen Seife unterstützt, hat man also quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. 😉
Weitere für den Einstieg geeignete Rezepte findest Du hier. 😊
Natürlich kannst Du Deiner Seife auch tolle Zusätze wie Milch, Honig, Seide, Tee usw. hinzufügen.
Weitere für den Einstieg geeignete Rezepte findest Du hier. 😊
Natürlich kannst Du Deiner Seife auch tolle Zusätze wie Milch, Honig, Seide, Tee usw. hinzufügen.
Es gibt unzählige Möglichkeiten, Öle und Zusätze zu kombinieren. Mit der Zeit wird Dir das Austüfteln eigener "Kompositionen" immer mehr Spaß machen.
Im letzten Kapitel hab ich einige Zusätze, deren Verarbeitung und andere Seifen-Variationen aufgelistet.
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Die Herstellung
Die Spannung steigt...
Du stehst jetzt also kurz davor, Deine erste Seife zu sieden. 😉Du hast Dich in das Thema eingelesen, Zutaten und Equipment zusammen gesammelt und ein Rezept herausgesucht oder selber vorbereitet. Die Kinder sind gut betreut, der/die Holde bei der Arbeit und die Katze schläft desinteressiert auf dem Kratzbaum im Wohnzimmer. Dann kann es ja losgehen!
Du solltest auf jeden Fall alle Abläufe vorher mehrmals im Kopf durchgehen und Dir Zeit nehmen.
Das war übrigens meine erste Seife:
Ich kann nur sagen, trau Dich, es lohnt sich! 💖
Es geht endlich los! Die Herstellung.
Jetzt hab ich genug gequatscht und wir nehmen mal ein bisschen Fahrt auf. 😁Für die Herstellung einer Seife braucht man ca. 1,5 - 3 Stunden inklusive Vorbereitung und Aufräumen.
Ich siede in diesem Beispiel eine Seife im sogenannten Kaltverfahren
(auch CP = Cold Process genannt). Das ist die am weitesten verbreitete Herstellungsmethode.
Ich wiege immer als erstes das Wasser im großen Messbecher ab.
Den Kanister mit dem destillierten Wasser habe ich meistens im Kühlschrank stehen. Da die Lauge sehr heiß wird und vor der Verarbeitung wieder herunterkühlen muss, ist es effizienter, das Wasser vorzukühlen.
(Du kannst auch am Abend vorher das Wasser abwiegen, die Hälfte einfrieren und die Lauge dann mit dem Gemisch aus Wasser und Eiswürfeln anrühren. Die Eiswürfel schmelzen schnell durch die Erwärmung der Lauge.)
Spätestens jetzt solltest Du Deine Schutzkleidung anlegen!
Als nächstes wird das NaOH genauestens abgewogen...
...und die Lauge angerührt.
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Dann stellst Du die Lauge an einen stabilen, sicheren Ort beiseite, wo sie nicht aus Versehen umgestossen werden kann. Ich lege sicherheitshalber immer Zeitungspapier unter.
Viele Seifensieder stellen das Gefäß mit der Lauge ins Eiswasserbad, um sie schneller herunterkühlen zu lassen. Wenn sie bei der Verarbeitung etwas kühler ist als die Fette/Öle, ist das nicht schlimm. 😉
Ich geb ihr aber meistens die Zeit ohne das Eiswasserbad und bereite in der Zwischenzeit in Ruhe den Rest vor. Wie vieles beim Seifensieden ist das Geschmackssache. 😊
Wichtig! Niemals, aber auch wirklich niiieeeemals das Wasser auf das NaOH schütten!!!
Jetzt wird´s entspannter :-) Ich wiege die festen Fette in einem Topf ab...
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(Dieser Schritt ist optional; es kann auch ein Schluck extra Öl hinzugenommen werden)
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Das muss nicht sein, ermöglicht aber ein homogeneres Einrühren in den Seifenleim.
Jetzt kannst Du den Rest der Arbeitsfläche mit Zeitungspapier auslegen.
Sobald die festen Fette geschmolzen sind, wird der Herd ausgeschaltet und die flüssigen Fette/Öle werden unter Rühren dazugegeben. Der Topf wird von der Herdplatte genommen...
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Die Seife kann auch direkt im Topf verarbeitet werden, sofern er aus Edelstahl oder Emaille besteht, aber ich mag es in meinem 2-Liter-Messbecher lieber. 😉
Fette und Lauge müssen auf ca. 30-40 Grad herunterkühlen, bevor wir sie verarbeiten. Das bedeutet, dass jetzt genügend Zeit ist, um alles weitere vorzubereiten.
Das heißt, wir können nun ganz in Ruhe unseren Pürierstab, das kleine Sieb und ausreichend Küchenrolle bereitlegen...
...die Farbe in einem kleinen Schnapsgläschen mit einem Schluck Öl anrühren und bereitstellen...
...den Duft in dem zuvor "geklauten" (oder extra hinzugenommenen) Öl abwiegen, verrühren und bereitstellen...
Fette und Lauge müssen auf ca. 30-40 Grad herunterkühlen, bevor wir sie verarbeiten. Das bedeutet, dass jetzt genügend Zeit ist, um alles weitere vorzubereiten.
Das heißt, wir können nun ganz in Ruhe unseren Pürierstab, das kleine Sieb und ausreichend Küchenrolle bereitlegen...
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...und die Formen hervorholen.
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Am besten legst Du Dir vorsichtshalber etwas mehr Formen zurecht, falls die Menge des Seifenleims doch größer wird als erwartet. 😜
Wenn Fette und Lauge ausreichend (auf Handwärme) heruntergekühlt sind...
Wenn Fette und Lauge ausreichend (auf Handwärme) heruntergekühlt sind...
...rühre ich die Lauge ein letztes Mal um und gebe sie dann durch mein kleines Plastiksieb zu den Fetten/Ölen.
Das Sieb ist eine Sicherheitsmaßnahme, falls sich noch ungelöste NaOH-Kristalle in der Lauge befinden. Die wollen wir ja auf keinen Fall in unserer Seife haben.
Das Ganze wird nun gründlich mit dem Kochlöffel umgerührt.
Dann tauche ich meinen Pürierstab schräg in das Gemisch unter, stelle ihn aufrecht und fange an zu "zaubern"...
Das heißt, ich püriere und rühre im Wechsel (immer nur kurz pürieren, zwischendurch mit dem Pürierstab viel von Hand rühren) und versuche dabei, immer unter der Oberfläche zu bleiben. Das verringert zum einen die Spritzgefahr und zum anderen vermeide ich dadurch Luftblasen in der späteren Seife.
(Den Pürierstab bitte erst einschalten, wenn er untergetaucht ist.)
Das Gemisch verändert während dieses Prozesses sein Aussehen und die Konsistenz, es "emulgiert", wird undurchsichtig, heller und etwas dickflüssiger. Das ist also der vielbesprochene Seifenleim, der heilige Gral all unserer Seifen-Träume und -Albträume, denn der Seifensieder ist immer auf der Jagd nach der perfekten Konsistenz.
Übrigens ist auch der Seifenleim noch sehr ätzend, auch wenn er so unschuldig aussieht.
(Hier wäre der Zeitpunkt, an dem ich Zusätze wie Milch, Kartoffelstärke usw. (siehe letztes Kapitel) in den Seifenleim einrühre, wenn sie in meinem Rezept enthalten sind.)
Während des Rührvorgangs tauche ich immer wieder meinen Kochlöffel unter, ziehe ihn wieder heraus und lasse etwas Seifenleim auf die Oberfläche tropfen.
Wenn der SL (=Seifenleim) ganz leicht "zeichnet", d.h. etwas auf der Oberfläche stehenbleibt, Du die Tropfen also noch ein kleines bisschen auf der Oberfläche erkennen kannst und das Gemisch beim Rühren keine Ölschlieren mehr zieht, kann die Farbe hinzugegeben werden.
(Im Prinzip ist das Färben des Seifenleims natürlich auch schon vor dem sogenannten Zeichnen möglich, aber gerade als Anfänger sollte man absolut sichergehen, dass der Leim ausreichend emulgiert ist und zunächst ein Gefühl für dessen Beschaffenheit entwickeln, bevor die Einschätzung des Leims unter Umständen durch nicht ganz homogen eingerührte Farbe o.ä. verfälscht wird.)
Die Farbe wird gründlich untergerührt und ggf. nochmal ganz kurz einpüriert.
Du kannst auch erst den Duft und dann die Farbe hinzugeben. Das macht keinen großen Unterschied, außer bei schwierigen Düften, die den SL (=Seifenleim) so schnell andicken lassen, dass Du danach keine Zeit mehr für die Farbe hast.
Aus diesem Grund geben die meisten Seifensieder den Duft erst ganz zum Schluss hinzu, um auf Nummer sicher zu gehen.
Ich lasse den Pürierstab, in Seifensiederkreisen liebevoll "Püri" genannt, die ganze Zeit unter der Oberfläche. Mein Püri bleibt immer brav im Messbecher stehen, wenn ich die Hände für was anderes brauche, aber trotzdem sollte man natürlich aufpassen, dass einem das Ganze nicht umkippt.
(Achtung: das macht nicht jeder Püri mit!)
Als nächstes gebe ich den in etwas Öl verrührten Duft hinzu.
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Das Ganze wird nun gründlich mit dem Kochlöffel umgerührt.
Dann tauche ich meinen Pürierstab schräg in das Gemisch unter, stelle ihn aufrecht und fange an zu "zaubern"...
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(Den Pürierstab bitte erst einschalten, wenn er untergetaucht ist.)
Das Gemisch verändert während dieses Prozesses sein Aussehen und die Konsistenz, es "emulgiert", wird undurchsichtig, heller und etwas dickflüssiger. Das ist also der vielbesprochene Seifenleim, der heilige Gral all unserer Seifen-Träume und -Albträume, denn der Seifensieder ist immer auf der Jagd nach der perfekten Konsistenz.
Übrigens ist auch der Seifenleim noch sehr ätzend, auch wenn er so unschuldig aussieht.
(Hier wäre der Zeitpunkt, an dem ich Zusätze wie Milch, Kartoffelstärke usw. (siehe letztes Kapitel) in den Seifenleim einrühre, wenn sie in meinem Rezept enthalten sind.)
Während des Rührvorgangs tauche ich immer wieder meinen Kochlöffel unter, ziehe ihn wieder heraus und lasse etwas Seifenleim auf die Oberfläche tropfen.
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(Im Prinzip ist das Färben des Seifenleims natürlich auch schon vor dem sogenannten Zeichnen möglich, aber gerade als Anfänger sollte man absolut sichergehen, dass der Leim ausreichend emulgiert ist und zunächst ein Gefühl für dessen Beschaffenheit entwickeln, bevor die Einschätzung des Leims unter Umständen durch nicht ganz homogen eingerührte Farbe o.ä. verfälscht wird.)
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Du kannst auch erst den Duft und dann die Farbe hinzugeben. Das macht keinen großen Unterschied, außer bei schwierigen Düften, die den SL (=Seifenleim) so schnell andicken lassen, dass Du danach keine Zeit mehr für die Farbe hast.
Aus diesem Grund geben die meisten Seifensieder den Duft erst ganz zum Schluss hinzu, um auf Nummer sicher zu gehen.
Ich lasse den Pürierstab, in Seifensiederkreisen liebevoll "Püri" genannt, die ganze Zeit unter der Oberfläche. Mein Püri bleibt immer brav im Messbecher stehen, wenn ich die Hände für was anderes brauche, aber trotzdem sollte man natürlich aufpassen, dass einem das Ganze nicht umkippt.
(Achtung: das macht nicht jeder Püri mit!)
Als nächstes gebe ich den in etwas Öl verrührten Duft hinzu.
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Der Duft wird sehr gründlich von Hand untergerührt und jetzt kommt der Moment, wo ich die Entscheidung treffen muss, ob ich nochmal kurz püriere oder nicht.
Wenn ich dem Duft vertraue und der SL noch nicht zu dick ist, schalte ich den Püri nochmal kurz an. Bei schwierigen Düften rühre ich sicherheitshalber nur noch von Hand weiter.
Wir haben es fast geschafft.
Insgesamt dauert der gesamte Vorgang des Rührens erstaunlich kurz. Ich mag mich jetzt nicht auf eine Minutenzahl festlegen, da es von Rezept zu Rezept variiert und auch ein bisschen persönliche Gefühlssache ist.
Am Ende sollte die Konsistenz des SL irgendwo zwischen Cremesuppe, Kartoffelsuppe, Vla (holländischer, dünnflüssiger Pudding) und fließfähigem Pudding liegen.
Beim Seifensieden ist oft vom "Puddingstadium" die Rede, aber das ist in meinen Augen ein sehr dehnbarer Begriff. Richtiger Pudding, so wie ich ihn kenne, wäre mir von der Konsistenz her zu dick, wenn er Seife wäre.
😖 Okay, mir ist gerade zum Glück selber aufgefallen, wie krumm der letzte Satz war. 🙈
Jetzt wird die Seife in Formen abgefüllt
(Blockformen zur Vermeidung von Luftblasen nach dem Befüllen ein paar Mal auf die Arbeitsfläche klopfen)...
...dann mit Frischhaltefolie abgedeckt und eingewickelt...
Wir haben es fast geschafft.
Insgesamt dauert der gesamte Vorgang des Rührens erstaunlich kurz. Ich mag mich jetzt nicht auf eine Minutenzahl festlegen, da es von Rezept zu Rezept variiert und auch ein bisschen persönliche Gefühlssache ist.
Am Ende sollte die Konsistenz des SL irgendwo zwischen Cremesuppe, Kartoffelsuppe, Vla (holländischer, dünnflüssiger Pudding) und fließfähigem Pudding liegen.
Beim Seifensieden ist oft vom "Puddingstadium" die Rede, aber das ist in meinen Augen ein sehr dehnbarer Begriff. Richtiger Pudding, so wie ich ihn kenne, wäre mir von der Konsistenz her zu dick, wenn er Seife wäre.
😖 Okay, mir ist gerade zum Glück selber aufgefallen, wie krumm der letzte Satz war. 🙈
Jetzt wird die Seife in Formen abgefüllt
(Blockformen zur Vermeidung von Luftblasen nach dem Befüllen ein paar Mal auf die Arbeitsfläche klopfen)...
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...dann mit Frischhaltefolie abgedeckt und eingewickelt...
Dieses Einpacken nennt man "isolieren" und es fördert den Verseifungsprozess.
So gemütlich eingemümmelt lege ich die Seife für 1-3 Tage an einem ruhigen, warmen Ort schlafen.
Das gehört zu den kleinen Gemeinheiten des Seifensiedens, denn geduldig sein ist schweeeer. 😶
(Anmerkung: das Isolieren der Seifen ist optional und für das Gelingen der Seife nicht zwingend erforderlich.
Mit der Zeit und mit steigender Erfahrung entwickelt jeder Seifensieder seine eigenen Vorlieben, was diesen Punkt betrifft.
Manche Sieder bevorzugen einen schonenderen Verseifungsprozess und/oder befürchten eine Überhitzung der Seife durch die Isolierung und verzichten deshalb bewusst darauf.)
(Anmerkung: das Isolieren der Seifen ist optional und für das Gelingen der Seife nicht zwingend erforderlich.
Mit der Zeit und mit steigender Erfahrung entwickelt jeder Seifensieder seine eigenen Vorlieben, was diesen Punkt betrifft.
Manche Sieder bevorzugen einen schonenderen Verseifungsprozess und/oder befürchten eine Überhitzung der Seife durch die Isolierung und verzichten deshalb bewusst darauf.)
Die Verseifung
Die Seife durchläuft in den nächsten 24-48 Stunden den Verseifungsprozess.Oft kommt sie dabei in die sogenannte Gelphase, d.h. sie erwärmt und verflüssigt sich von innen heraus, um danach wieder auszuhärten.
Keine Sorge, das ist nichts schlimmes ;-). Im Gegenteil: viele Seifensieder lieben Seifen, die gegelt haben, weil sie schneller hart werden und die Farben oft kräftiger herauskommen, während andere Sieder die Gelphase absichtlich unterdrücken. Da teilen sich die Meinungen.
Seifen, die Honig, Milch, Zucker/zuckerhaltige Zutaten oder andere aufheizende Zusätze wie z.B. Harz enthalten, sollten möglichst nicht oder zumindest nicht zu heftig gelen.
Vor allem Honigseife kann extrem heiß und unter Umständen auch ZU heiß werden. Diese Seifen werden also NICHT isoliert, sondern sogar eher gekühlt.
Bestimmte Formen wie z.B. zweckentfremdete Chips-Dosen oder Tetrapacks sind mitunter von sich aus schon so gut isoliert, dass eine zusätzliche Isolation unter Umständen zu viel sein und zu einer Überhitzung der Seife führen könnte.
Diese Formen (bzw. die darin abgefüllten Seifen 😜) solltest Du gut im Auge behalten.
Je größer die Form, desto wahrscheinlicher ist eine Gelphase. Seifen in Einzelformen gelen oft nicht, deshalb fülle ich z.B. Milch- und Honigseifen gerne in Einzelformen ab.
Natürlich werden unsere Seiflein auch ohne Gelphase "richtige" Seifen.
Ich lasse Seifen, die keine Gelphase hatten, ein paar Wochen länger reifen, da sie oft länger brauchen, um richtig auszuhärten.
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Ausformen & Aufhübschen
Das Ausformen
Ob die Seife hart genug zum Ausformen ist, kannst Du überprüfen, indem Du nach 1-3 Tagen unauffällig an einer Stelle mit dem Finger drückst. Wenn sie zu stark nachgibt und Du eine Kuhle in die Seife gedrückt hast, dann ist sie noch nicht so weit und Du solltest noch etwas mit dem Ausformen warten.Wenn sie mal so gar nicht aus der Form will, stelle ich die Seife in Einzelformen für mindestens eine Stunde in den Gefrierschrank, hole sie dann heraus und lasse sie ein paar Minuten antauen. So gleitet sie meist problemlos aus der Form. Bei Seifen in Blockformen ist das nicht unbedingt nötig, aber natürlich auch möglich. Ganz besonders unwillige Diven, die sich nicht aus der Form bequemen wollen, wandern auch schonmal über Nacht in den Froster, da bin ich eiskalt. 😎
Eine meiner ersten Fragen am Anfang meiner Seifenlaufbahn war: Schadet das Einfrieren den Seiflein nicht? Nein, überhaupt nicht. Der Verseifungsprozess ist zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen und das Einfrieren kann der Seife nichts anhaben.
Der für mich schönste Moment. 😍
Da ist sie, unsere erste gemeinsame Seife... denn irgendwie warst Du ja auch beteiligt. 😗
Ich bin meistens recht sparsam mit der Farbe, deshalb hat sie jetzt ein zartes hellgelb, das hervorragend zu dem frischen, zitrus-fruchtigen Duft passt.
Seifenblöcke lassen sich mit einem großen Messer, einem Draht-Käseschneider oder auch einem Japan-Spachtel aus dem Baumarkt in handliche Stücke schneiden.
Das auf dem Foto ist ein Seifenschneider, den gab's zum Geburtstag. 😍
Das "Aufhübschen"
Für glattere Oberflächen ziehst (oder "schiebst") Du die Seife mit sanftem gleichmäßigem Druck über einen schlichten Gemüsehobel.
Die Kanten kannst Du mit einem Sparschäler glätten.
Ich mach´s direkt mit meinem Fackelmann-Hobel, indem ich die Seife schräg gekippt darüberziehe.
Das Abhobeln und Kantenglätten klappt leider nicht immer direkt nach dem Ausformen.
Die Seife sollte dafür nicht zu weich sein. Manchmal braucht es ein paar Tage, bis sie soweit ist.
Ich finde das Abhobeln nicht bei jeder Seife notwendig, aber um zum Beispiel Unter- oder Rückseiten von Seifen aus Einzelformen zu glätten, nutze ich den Hobel gerne.
Ich mach´s direkt mit meinem Fackelmann-Hobel, indem ich die Seife schräg gekippt darüberziehe.
Das Abhobeln und Kantenglätten klappt leider nicht immer direkt nach dem Ausformen.
Die Seife sollte dafür nicht zu weich sein. Manchmal braucht es ein paar Tage, bis sie soweit ist.
Ich finde das Abhobeln nicht bei jeder Seife notwendig, aber um zum Beispiel Unter- oder Rückseiten von Seifen aus Einzelformen zu glätten, nutze ich den Hobel gerne.
Wer will, verpasst der Seife noch einen Stempel...
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Stempelanleitung |
...und dann darf sie reifen.
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Die Reifezeit
Die Reifezeit
Unsere Seife ist jetzt zwar schon Seife, aber noch sehr frisch und noch nicht wirklich gut für die Haut.
Um milder und auch noch härter zu werden, sollte sie allermindestens 4-6 Wochen (besser länger!😉) offen an einem gut belüfteten Ort reifen.
Bei mir landen sie im Regal im ehemaligen Abstellzimmer und jetzigen Seifenzimmer, das mein Freund zugunsten meiner Sucht heldenhaft aufgegeben hat. Seine Modelleisenbahn musste dafür weichen und ich meine, das muss schon echte Liebe sein. 💕
Eine länger gereifte Seife ist sanfter zur Haut, verwäscht sich weniger schnell und schäumt sogar oftmals besser als sehr junge Seifen, deshalb schwören viele Seifensieder darauf, die Seife mindestens 3 Monate liegen zu lassen und sieden eifrig weiter neue Seifen, um die Wartezeit zu überbrücken. Geduld ist des Seifensieders härteste Prüfung. Und ich kann Dir sagen, es IST hart. 🙈😌
Spezielle Seifen (z.B. Seifen mit einem sehr hohen Olivenöl-Anteil oder auch Salzseifen) benötigen eine deutlich längere Reifezeit, um richtig schön schaumig zu werden.
Spezielle Seifen (z.B. Seifen mit einem sehr hohen Olivenöl-Anteil oder auch Salzseifen) benötigen eine deutlich längere Reifezeit, um richtig schön schaumig zu werden.
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Die fertige Seife
Seife testen
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Du testen kannst, ob Deine Seife unbedenklich genutzt werden kann, falls Du Dir unsicher bist, ob sich Berechnungs- oder Wiegefehler eingeschlichen haben, die Seife optisch einen seltsamen Eindruck macht oder sie Dir aus anderen Gründen nicht ganz geheuer vorkommt.
Die erste Möglichkeit ist der sogenannte "Küsschen-Test".
Dafür berührst Du ein Seifenstück kurz mit der Zunge. Du merkst sofort, wenn was nicht stimmt, denn dann kann es richtig weh tun. Wenn es sehr stark "brizzelt", Du also gefühlt einen Stromschlag bekommst, dann ist die Seife zu scharf und es ist irgendetwas schiefgelaufen beim Berechnen oder Abwiegen des NaOH oder der verwendeten Fette. Das wäre sehr schade, passiert aber äußerst selten und nur, wenn sich Fehler eingeschlichen haben. In dem Fall muss die Seife leider entsorgt werden.
Wenn die Seife normal eklig nach Seife schmeckt, ist alles in bester Ordnung. 😊
Diejenigen, die sich nicht trauen, die Seife zu küssen, können sich im Internet oder in der Apotheke pH-Universal-Indikatorpapier besorgen. Davon wird ein Streifen abgerissen und dann ein Stück Seife angewaschen und mit reichlich Wasser gründlich aufgeschäumt. Den pH-Streifen hältst Du in den Schaum an die Seife, woraufhin er sich verfärbt.
Die Farbe des Streifens vergleichst Du dann mit der pH-Skala des Indikatorpapiers.
Ausgereifte Naturseifen sollten einen pH-Wert von 8-10 haben.
Verschenken solltest Du die Seife nur, wenn sie ausreichend gereift ist und Du sie selber schon angewaschen/getestet hast.
(Anmerkung: Die meisten erfahrenen Seifensieder halten das Testen des pH-Wertes für etwas übertrieben und unnötig, aber ich als Haustürzweimalabschließer muss gestehen, dass ich in meiner Anfangszeit immer beide Tests gemacht habe. Immer erst nach der Reifezeit und immer mit Handschuhen.
Bei jeder Seife. 😅
Okay, ich gebe zu, DAS war tatsächlich ein wenig übertrieben. 😂🙈)
(Anmerkung: Die meisten erfahrenen Seifensieder halten das Testen des pH-Wertes für etwas übertrieben und unnötig, aber ich als Haustürzweimalabschließer muss gestehen, dass ich in meiner Anfangszeit immer beide Tests gemacht habe. Immer erst nach der Reifezeit und immer mit Handschuhen.
Bei jeder Seife. 😅
Okay, ich gebe zu, DAS war tatsächlich ein wenig übertrieben. 😂🙈)
Jeder handhabt das etwas anders, so wie jeder Seifensieder seine eigenen Abläufe hat, die sich mit der Zeit und Erfahrung eingeschliffen haben.
Am Anfang fand ich das verwirrend. Der eine sagt so, der andere wieder anders.
Aber am Ende ist wie im wahren Leben auch beim "Seifeln" vieles einfach Geschmackssache. 😉
Aber am Ende ist wie im wahren Leben auch beim "Seifeln" vieles einfach Geschmackssache. 😉
Du hast wahrscheinlich schon verinnerlicht, dass beim Seifensieden die Sicherheit oberste Priorität hat. Daran hält sich jeder Seifensieder.
Wenn Du die Grundlagen berücksichtigst, setzt ab einem gewissen Punkt eine unglaubliche Freiheit in der Zusammenstellung und kreativen Gestaltung Deiner Seife ein.
Jede handgesiedete Seife ist etwas ganz besonderes!
Sie ist nicht nur wunderbare Pflege aus hochwertigen Inhaltsstoffen, sondern auch etwas, was Du mit unglaublich viel Herzblut und Sorgfalt selbst erschaffen hast und das macht einfach glücklich! 💓
Seife in Aktion
Handgesiedete Naturseifen können aufgrund des höheren Pflegefaktors etwas weicher ausfallen als industriell gefertigte Seifen.
Damit die Seife nicht zu sehr aufweicht, sollte sie, nachdem sie benutzt wurde, kurz abgespült, etwas abgeschüttelt und in einer geeigneten Seifenschale aufbewahrt werden, in der sie gut durchtrocknen kann und nicht im Wasser liegt.
Da der pH-Wert der Seifen im alkalischen Bereich liegt, sind sie sehr unempfindlich gegenüber Bakterien und somit wesentlich hygienischer als gekaufte Flüssigseifen aus Pumpspendern.
Diese Naturprodukte sind bei trockener, luftiger und dunkler Lagerung sehr lange haltbar und können (ähnlich wie ein guter Wein) sogar an Qualität gewinnen, je reifer sie werden.
Bei sehr langer Lagerung kann die Seife jedoch mit der Zeit ihren Duft verlieren.
Sollten sich auf der Seife gelb-braune, matschige und übel riechende Stellen bilden, ist sie leider ranzig geworden.
Manchmal können diese Stellen zwar noch herausgeschnitten werden, das restliche Seifenstück sollte trotzdem alsbald verbraucht werden.
Die Verpackung
Etwas, das mit so viel Liebe hergestellt wurde, braucht meiner Meinung nach auch eine schöne Verpackung. 😊Auch hierbei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du kannst die Seifen nach der Reifezeit rustikal in alte Buchseiten einschlagen oder in kleinen Pappschachteln verpacken, Banderolen basteln und Schleifchen drumbinden, wichtig ist nur, dass die guten Stücke atmen können.
Butterbrotpapier- oder -tütchen, atmungsaktive Zellglas-Beutel, Zellglas-Folie und Seidenpapier sind bestens zum Seifen verpacken geeignet.
Ich wünsche Dir viel Spaß! 😍
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Bezugsquellen | Links | Bücher
Bezugsquellen
Manske - Rohstoffe, NaOH, Öle/Fette, Parfümöle, ätherische Öle uvm.
Behawe - Rohstoffe, NaOH, Öle/Fette, Parfümöle, ätherische Öle uvm.
Dragonspice - Rohstoffe, Öle/Fette uvm.
Vita von Waldehoe - Rohstoffe, Öle/Fette, Parfümöle, ätherische Öle, Perlglanzpigmente uvm.
Hinterauer Stübener Kräutergarten - hochwertige Öle/Fette
Salandia - gute Öle/Fette zu fairen Preisen
Die Siederei - Rohstoffe, Öle/Fette uvm.
Kosmetikmacherei - Rohstoffe für Seifen/Kosmetik und Seifenkurse (Wien, Österreich)
Mystic Moments - u.a. exotische Öle/Fette
Babassu for you - die Adresse für hochwertiges Bio-Babassuöl
Shea WaLe - eine tolle Bezugsquelle für fantastische Sheabutter
Der Eulenhof - u.a. Parfümöle von Brambleberry, Aztec und Nature's Garden
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Gracefruit - Parfümöle
The Fragrancy - Parfümöle
Scent Perfique - Parfümöle
umakeitup - Perlglanzpigmente/Mica
Lumbinigarden - Seifenformen, Seifenstempel
Brambleberry - eine der bekanntesten Seiten für Seifenzubehör aus den USA
MRK Tools - professionelle Seifenschneider, Seifenformen
Schaummanufaktur - tolle Seifenschneider
Bei Etsy, Amazon, Ebay, Aliexpress und Joom gibt es unzählige Silikonformen, Silikonmatten, Stempel, Seifenschneider usw.
Warnung! Für Bestellrausch-Eskalationen und auftretendes Suchtverhalten übernehme ich keine Verantwortung! 😎
Seifenrechner
Seifenforen
Ich empfehle Euch eine Anmeldung beim Seifentreff oder im Seifen4um, denn ein reger Austausch mit anderen Süchtigen tut gut und man lernt immer noch was dazu. Auf Facebook gibt es mittlerweile auch viele nette Seifen-Gruppen, da treib ich mich gerne herum. Schlimm ist nur die gegenseitige Anfixerei. 😁
Bücher
"Seife sieden" - Petra Neumann
"Naturseifen" - Jelena Voss & Michael Mandak
"Naturseifen sieden leicht gemacht" - Ilse Köberl
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"Feine Seifen und Badeöle selbst gemacht" - Brigitte Bräutigam
"Seifenwerkstatt" - Anne Schaaf
"Naturseifen selbst sieden" - Ingeborg Josel
"Naturseife, das reine Vergnügen" - Claudia Kasper
Videos
Seife selber machen - Seifenherstellung in bewegten BildernSeifenrechner Tutorial - Video zur Bedienung von Kathrin's Seifenrechner
Weitere Links
Fettsäuren und Fettsäurenprofile - sehr hilfreich und umfangreich (zusammengestellt von Eva Gomez)Interview Moja Nardelli - für die Facebook-Gruppe "Soaping News" im Mai 2020 (geführt von Eva Gomez)
Der kleine Seifen-Crashkurs Kompakt
Die wichtigsten Infos zum Mitnehmen auf die Couch oder in die Seifenküche stichwortartig zusammengefasst - als eBook oder Paperback.
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Mehr Infos | Zusätze | spezielle Seifen
Noch ein bisschen Theorie 😉
- Abkürzungen und Begriffe- FAQ - häufig gestellte Fragen
- Seifenrezepte verstehen & ausrechnen
- Überfettung vs. Laugenunterschuss
- Öle und Fette
- Die Flüssigkeitsmenge
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- Lauge 1:1 anrühren
- KOH & Mischverseifung
Zutaten, Zusätze und spezielle Seifen
- Zusätze im Schnelldurchlauf- Laugenflüssigkeit
- Zucker und Salz
- Mazerate/Ölauszüge
- Seide in der Seife
- Sole- und Salzseifen
- Milch-Seifen
- Honig-Seifen
- Naturfarben
- Schaum-Helferlein
- Zitronensäure
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- Natriumlaktat & Milchsäure
Alternative Verfahren
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